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Geschichte der Orte an der Bayerischen Eisenstraße (von Nord nach Süd)

Poppenricht - Nur Lesesteine sind übrig

An der Flanke des Höhenzuges der sich von Sulzbach-Rosenberg im Nordwesten bis Amberg im Südosten erstreckt, liegt der Ort Poppenricht. Hier gruben an vielen Stellen die Alten nach Erz und bauten oberflächennahe Vorkommen ab. Die der Natur geschlagenen Wunden sind heute weit-gehend vernarbt; Erzbrocken als Lesesteine sind die einzigen Zeugen der früheren Bergbau-tätigkeit.

Eine Karte aus dem 17. Jahrhundert macht deutlich, wie das Montanwesen das Bild der Landschaft prägte: Über der Bezeichnung "Arzberg" sieht man zwei Knappen, die an einem Handhaspel stehen und das Erz mittels Kübel aus dem Schacht fördern; Hammerwerke, wie etwa das von Rosenberg, säumen die Flußläufe. Die Flüsse selbst wurden durch Wasserbauten wie Spannteiche und Antriebskanäle aufgestaut oder umgeleitet und damit die Wasserkraft nutzbar gemacht.