amberg.de
     INFOS
     ORTE
     TOUREN
     SEHENSWERTES
     GASTHÖFE/HOTELS
amberg.de
Druckversion Druckversion

SUCHE
 

KONTAKT

LINKS
Geschichte der Orte an der Bayerischen Eisenstraße (von Nord nach Süd)

Schmidmühlen - Von Schmieden und Mühlen
  

Der Name "smidmulen" und seine erste urkundliche Erwäh-nung am Beginn des 11. Jahrhunderts lassen die Vermutung zu, dass hier eines der ältesten wassergetriebenen Ham-merwerke betrieben wurde. Belegt ist dieser Hammer aller-dings erst für 1311. Schmidmühlen erreichte im Verlauf der Geschichte größere Bedeutung, nicht nur als Produktions-stätte, sondern auch als Handelsplatz. So verlief einst hier eine Altstraße von Nürnberg in Richtung Burglengenfeld. An der Vils-Schifffahrt nahm neben Amberg auch Schmidmühlen teil. Im 17. Jahrhundert umfasste das Hammergut neben dem Schien- und Blechhammer auch eine Papier- und Getreide-mühle. Das Gebäude - das  Untere Schloss - selbst wurde aufwändig renoviert und ist heute Kulturzentrum. Das Obere Schloss ist ein markanter Renaissance-Bau, um 1600 errichtet. Schmidmühlens berühmtester Sohn ist Erasmus Grasser, um 1450 - 1518, unter anderem Schöpfer der Moriskentänzer, die er für das Münchner Rathaus geschaffen hat.
 

Heimat- und Vereinsmuseum
Oberes Schloss
 
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 08.30 - 12.00 Uhr,
Di, Do 13.00 - 17.00 Uhr
 

Kalkabbau
 

Südlich von Schmidmühlen wird in Vilshofen auf der rechten Flußseite ein Kalksteinbruch betrieben. An verkehrsgünstiger Stelle, Bahnanschluss war vorhanden, gewann die Maxhütte den Kalk als Zuschlagstoff für den Hochofenprozess von Anfang des 20. Jahrhunderts bis 1970. Der Abbau läuft weiter.