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Geschichte der Orte an der Bayerischen Eisenstraße (von Nord nach Süd)

Heitzenhofen, Ortsteil von Duggendorf
 

Der Reichtum des Unternehmens
 

Das Hammergut Heitzenhofen, das zu einem der wichtigsten Werke zählt, wurde 1460 erbaut. Es gehörte mit Schmidmühlen, Dietldorf und Vilswerth zu den größten Werken zwischen Regensburg und Amberg. Ende des 15. Jahrhunderts verhüttete man hier rund 500 Tonnen Erz jährlich. Eine mfangreiche Inventarliste lässt den Reichtum dieser Hammermeisterfamilie erkennen. Das Hammergut ist als Ensemble erhalten geblieben und durch eine Getreidemühle Anfang des 20. Jahrhunderts erweitert worden.

Die historischen Wasserkraftanlagen zum Betreiben von Hammerwerken, Polierwerken und Mühlen sind nach deren Stillegung einer neuen Nutzung zugeführt worden, nämlich zur Stromerzeugung.
   


     

 



Turbinen anstelle von Wasserrädern erzeugen elektrische Energie, die in das Stromnetz eingespeist wird. In Heitzenhofen befindet sich ein solches Kleinwasserkraftwerk
mit hoher Leistung.
  
Die für die Naab-Schifffahrt notwendige Kammerschleuse wurde 1837/38 errichtet.

Am rechten Ufer der Naab wurde eine Kammerschleuse errichtet, ebenso in Pielenhofen und Ebenwies  in den Jahren 1837/1838. Sie dienten allerdings nicht der mehrhundertjährigen "Eisenschifffahrt" von Amberg nach Regensburg, sondern dem Holztransport von Kallmünz nach Regensburg.