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Geschichte der Orte an der Bayerischen Eisenstraße (von Nord nach Süd)

Pegnitz

Pegnitz ist nördlichster Punkt der Bayerischen Eisenstraße
und Tor zur Fränkischen Schweiz. Sehenswerte Altstadt. Ein Dorf an der Karstquelle des gleichnamigen Flusses erscheint erstmals 1119 in der Gründungsurkunde des Klosters Michel-feld. Um 1280 werden Erzbergbau und Eisenverhüttung im Pegnitzer Umland genannt. Der Bergbau am Pegnitzer Arz-
berg ist um 1400 belegt. Um 1500, zur Blütezeit der Pegnitzer Hammerwerke, wurde das Erz im Tagebau und Untertagebau gewonnen. Ende des 17. Jahrhunderts brach die Hüttentradi-tion für mehr als zwei Jahrhunderte ab.
 

"Kleiner Johannes" ganz groß
 

1918 nimmt die Eisenerzgrube "Kleiner Johannes" den Betrieb auf. Ab 1940 wurde das Linzer Hüttenwerk  mit Erz aus Pegnitz beliefert. 600 Beschäftigte förderten jährlich 400.000 Tonnen Erz. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg belieferten die Gruben in Pegnitz das Linzer Werk. Der Abnahmestop führte schließlich 1968 zur Einstellung des Bergbaus in Pegnitz.
  

Zeugnis der langjährigen Bergbautätigkeit ist das Industrie-denkmal Erweinstollen in Pegnitz (eröffnet im Jahr 2000).
Vom Stollenmundloch aus kann man einen Blick in die Montangeschichte werfen.
 

Ortsteil Troschenreuth
 

Einzige Farberdegruben in Deutschland (Farberde, Bolus oder Rötel genannt, roter eisenhaltiger Ton der Jurazeit), der als Rohstoff für die Farbherstellung und als Zugschlagstoff für die keramische Industrie Verwendung findet.
 

Ortsteil Hainbronn
 

Farberdemühle, eine der einst zahleichen umgebauten Getrei-demühlen, in denen die Farberde feingemahlen wurde (nicht mehr in Betrieb). Giebel des Wohnhauses mit kunstvollem Fachwerk.
  

Pegnitz, ebenso wie Auerbach und Königstein liegen am Rand des Naturparks Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst. Dieser Naturpark ist das höhlenreichste Gebiet Deutschlands.