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Geschichte der Orte an der Bayerischen Eisenstraße (von Nord nach Süd)

Königstein

Im Talkessel, der als Kuppenalb bezeichneten Frankenalb liegt Königstein, anerkannter Erholungsort und Ausgangspunkt für abwechslungsreiche naturgeschichtliche Wanderungen. Mit dem Bahnbau Neukirchen - Weiden gewann der Ort rasch an Bedeutung.

Hauptverbreitungsgebiet des Farberdegruben ist der Raum Auerbach - Sulzbach-Rosenberg. Die Kernzone befindet sich zwischen Neukirchen im Süden und Königstein im Norden.
Der Bergbau begann Ende des 19. Jahrhunderts und dauerte bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die auf verkarsteten Malmkalken in Taschen abgelagerten Eisenerze mit geringen Eisengehalten und hohen Kalkgehalten, die als Ocker bezeich-net wurden, konnten von den Grundeigentümern gewonnen werden. Für die Eisenverhüttung war dieser Rohstoff nicht geeignet. In Mühlen wurde die Farberde aufbereitet und diente als Anstrichfarbe. Die Palette reichte von gelblichen bis tiefbraunen Farbtönen. Diese Farberde besitzt eine andere Entstehungsgeschichte als die der Bolusvorkommen bei Pegnitz.

Das Höhlenparadies im Raum Königstein

Sieben km nordwestlich von Königstein befindet sich im Veldensteiner Forst die Maximiliansgrotte, die heute zur Gemeinde 91284 Neuhaus/Krottensee gehört. Die Maximiliansgrotte zählt zu den größten und schönsten Tropfsteinhöhlen in Deutschland und hat Ausmaße von 70 m Tiefe und 1200 m Länge.

Öffnungszeiten: Führungen Mitte März bis November, Montag geschlossen Tel. (09156) 4 34. Informationen
im Internet: www.maximiliansgrotte.de